25 Jahre Caritas Hospizdienst im Landkreis Cham

Ökumenischer Gottesdienst zum 25 jährigem Bestehen des Caritas Hospizdienstes

Mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Festakt im kleinen Rahmen wurde das Jubiläum zum 25 jährigem Bestehen des Caritas Hospizdienstes im Landkreis Cham begangen.

Ursprünglich war eine Vielzahl von Veranstaltungen geplant: eine spirituelle Wanderung zu den Wurzeln und Orten unseres Hospizdienstes, Kinofilme zu diesen Themen, Vorträge, Lesungen, ein großes Fest für Jung und Alt …

Am ökumenischen Gottesdienst in der Chamer Klosterkirche wollten die Verantwortlichen jedoch unbedingt festhalten. Die Gruppe Veritas umrahmte den Gottesdienst mit neuem geistlichem Liedgut musikalisch. In einer Meditation zum Thema offene Hände lud Pfarrerin Kathrin Nagel insbesondere die ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterinnen ein, an die Begegnungen und Erfahrungen der letzten Jahre zu denken: „Vieles hat unser Leben reicher gemacht, die verschiedenen Erfahrungen haben unser Leben geprägt.“
Diakon Manfred Kalkbrenner ergriff im Jahr 1994 die Initiative und unternahm erste Anstrengungen um 1995 den Hospizdienst in Trägerschaft der Caritas zu gründen.

P. Wolfgang Jungmayr, Krankenhausseelsorger in Cham würdigte in seiner Ansprache die Arbeit der Hospizmitarbeiterinnen und erzählte aus eigenen Erfahrungen von den Erfahrungen das „Sterben mit den Sterbenden auszuhalten“.
Anschließend war Gelegenheit ein Licht an der Osterkerze zu entzünden und in Stille den Dank und die Fürbitte vor Gott zu bringen.

Hospizkoordinatorin Andrea Macht und Geschäftsführer Andreas Jordan dankten allen beteiligten fürs Kommen, die Mitarbeit und Unterstützung in den letzten 25 Jahren. Pfarrerin Nagel und P. Jungmayr sind als Seelsorgeteam aktuell auch als Referenten im Qualifizierungskurs zum Hospizhelfer bei der Caritas Cham tätig.